| Schwimmen: DSV-Norm provoziert Doping-Vorwürfe |
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| Schwimmen Sport News | |
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Deutsche Schwimmer, die im Juli bei der WM in Rom an den Start gehen wollen, werden weit an ihre Leistungsgrenzen schwimmen müssen. Denn gleich auf 14 Strecken bedeutet das Schwimmen der geforderten WM-Norm gleichzeitig die Einstellung eines bestehenden Deutschen Rekords. Ein Umstand, den der Dopingopfer-Hilfeverein sehr kritisch betrachtet. Wie der Verein am Wochenende im Rahmen einer Presseveröffentlichung mitteilte, stifte der DSV seiner Auffassung nach mit diesen strengen Normen Schwimmer geradezu dazu an, über die Einnahme leistungssteigernder Präparate nachzudenken. Wörtlich heißt es hierzu: "Wir bewerten die Haltung des DSV als Anstiftung zum Doping und als besonders verwerflich. Die Führung des DSV hat offensichtlich nichts dazugelernt. Wer die Leistungsspirale hochdreht, will einen weitgehend dopingfreien Sport nicht." Und weiter: "Wir fordern die Führung des DSV deshalb unverzüglich auf, ihre Entscheidung zu revidieren und menschliche Normzeiten, die durch Leistung ohne Doping erzielbar sind, anzusetzen.“ Der DSV indes wehrt sich gegen die erhobenen Vorwürfe. In einer Stellungnahme zu der Presseerklärung äußert DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow: "Wir orientieren uns mit unseren WM-Normzeiten an möglichen unteren Halbfinalergebnissen, die sogar unter den Ansprüchen des Deutschen Olympischen Sportbundes liegen. Außerdem ist der DSV im Kampf gegen Doping sehr aktiv. Wir leisten eine starke präventive Arbeit und unterstützen zum Beispiel eine hohe Zahl an Doping-Kontrollen." |
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