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Seite 2 von 2 Mit dem allgemeinen Fortschritt des Schwimmsport erwiesen sich jedoch die Trainingsbedingungen an der Ruhr für die Wettkämpfer des LDSV gegenüber anderen Vereinen als nachteilig. Zu oft konnte witterungsbedingt nicht trainiert werden. Von der Wintersaison ganz zu schweigen. Allmählich wurde der Ruf nach einem Hallenfreibad für den Bochumer Südwesten immer lauter. Ab 1962 wurde zunächst im Winter, ab 1966 nach mehrmaligem Hochwasser an der Ruhr nur noch im Lehrschwimmbecken der Theodor-Körner-Schule trainiert. Ab 1968 wurde dann vorwiegend im neu eröffneten Hallenfreibad, dem Südbad, trainiert.
Mit den verbesserten Trainingsmöglichkeiten wuchs die Attraktivität des Vereins. Es begann der sportliche Aufstieg, der - im Rahmen der vom LDSV mitgegründeten SG Bo-Wat - zu Deutschen Meisterschaften und Olympiateilnahmen von Athleten des LDSV führte.
Davon unberührt blieb das Vereinsheim an der Ruhr bis heute Mittelpunkt des Vereinslebens, auch wenn Jahr für Jahr Hochwasserschäden beseitigt und allgemeine Renovierungsarbeiten durchgeführt werden müssen, natürlich alles in Eigenarbeit der Mitglieder.
Für die jugendlichen Mitglieder steht ein eigener Jugendraum zu Verfügung und mit abnehmender Verunreinigung der Ruhr findet auch das Baden in dem Fluss immer mehr neue Freunde.
Anders als noch zu Beginn der 60ger Jahre, als die Stadt Bochum z. B. Alkoholausschank nur in Ausnahmefällen und auf Antrag gestattete, ist das Vereinsheim des LDSV nicht nur für die Mitglieder und ihre Freunde ein beliebtes Ziel. Das Vereinsheim steht zu vielen Gelegenheiten auch Besuchern offen und kann sogar von Nichtmitgliedern für private Feierlichkeiten angemietet werden.
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